Die Spezerey
Mit Neugierde, Spielfreude und großer Entdeckungslust macht sich die Truppe quer durch alle Stile auf die Suche nach neuen Klangwelten.
Besonders die Verbindung mit anderen Kunstsparten, als Symbiose und Kontrapunkt, liegt dem Ensemble am Herzen.
Die Spezerey wurde nach einem gemeinsamen Barockopern-Projekt 2012 in Salzburg gegründet und 2018 wiederbelebt. Die Musiker haben alle bei den besten Vertretern der historischen Aufführungspraxis gelernt und studiert und musizieren heute weltweit in vielen spannenden Formationen sowohl im Bereich alter wie auch neuer Musik.
Neben vielfältiger Lehrtätigkeit steht vor allem die eigene Ensemblearbeit bei allen Mitgliedern hoch im Kurs – das Zusammentreffen bei der Spezerey eint die Gruppe.
Spannende Konzertkonzepte mit „rotem Faden“ für ein bunt gemischtes Publikum zu schaffen, das Interesse für oft selten gehörte Barockmusik zu erwecken, die Freude und Lust an interdisziplinärer Zusammenarbeit zu stärken – darin sieht das Ensemble seinen Auftrag im heutigen Konzertalltag.
Konzertkonzepte
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Wo fängst du an?
Mit dieser Frage beginnt eine poetische Reise voller Neugierde, Abenteuer und Staunen, voller Geheimnisse, Farben und Begegnungen…
Die Bilder aus dem Buch Der Fluss des niederösterreichischen Illustrators Michael Roher inspirieren und begleiten das Ensemble Die Spezerey auf der Reise durch ein Menschenleben, die Musik deutschsprachiger Komponisten des 17. Jahrhunderts setzt spannende Kontrapunkte.
Musik von F. Tunder, D. Buxtehude, J.S. und J.Chr. Bach, G.Muffat, G.Ph. Telemann und R.I.Mayr. Mit Bildern und Texten aus dem Buch „Der Fluss“ von Michael Roher
© 2016 by Verlag Jungbrunnen, Wien
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Liebe ist...himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt, sie ist geheimnisvoll, tollpatschig, distanziert, traurig, feurig, fröhlich und verspielt...
In einem Traum zwischen hier und dort begegnet Amor eigenartigen Gestalten...
Ein Vogel, der sich schnell den Kopf verdrehen lässt, ist mal wieder auf der Suche nach einem neuen Spielgefährten... Die Nacht bricht herein und verführt das Feuer dazu, sich von seiner gefährlichen Seite zu zeigen...
Die Traurigkeit, getroffen von einem fehlgeleiteten Pfeil Amors, verliebt sich auf's glühendste in das schöne Feuer, das aber nur mit seinen Gefühlen spielt... Auch der Winter ist vom Feuer angezogen - ob er mehr Glück hat? Der Schalk hat genug von diesem Trauerspiel - gemeinsam mit dem Vogel spielt er zum Tanz auf...und auch das Alter versucht noch, das ein oder andere Herz zu betören...
Und am Ende?
Unbeeindruckt von alldem bleiben die Liebe und die Natur bestehen.
Untermalt werden die Szenen mit Musik von Purcell und Blow und von den „Zuogroastn“ Matteis und Händel.
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Wer kennt nicht dieses wunderbare Spielzeug, das in jeder Sekunde von Neuem erstaunen lässt, das immer wieder das Licht bricht und unendlich viele Facetten von Farben und Mustern hervorzaubert?
Auch wir wollen das Licht einfangen, bündeln und uns auf eine bestimmte Person konzentrieren, einen Komponisten des späten 17. Jahrhunderts. Und wir wollen uns auf das Spiel mit seinen Farben einlassen, seine Facetten sichtbar machen, sein Schaffen näher betrachten, selten Gespieltes wiederentdecken, Glanzmomente auskosten...
Diese Herren spielen dabei eine große Rolle:
Heinrich Ignaz Franz Biber
Arcangelo Corelli
Georg Muffat
Henry Purcell
Dietrich Buxtehude
Das KALEIDOSKOP gibt es in unzähligen Varianten - als Afterhour-Konzert rein instrumental, als &-Konzert mit Sängerin oder zusätzlichen Bläsern, als Deluxe-Konzert mit erstaunlichem Rahmenprogramm...!